Windkraft im Hochtaunuskreis

Die Gemeinde Wehrheim will zusammen mit ihren Nachbarn Rosbach, Friedberg und Ober-Mörlen in diesem Waldgebiet mehrere Windmühlen der neuesten Generation aufstellen und damit einen Beitrag zur dringend notwendigen Wende in der Energieerzeugung leisten. Ein Teil des offiziell als Vorrangfläche angemeldeten Waldes gehört dem Apfeldorf.

BUND Wehrheim für Suche nach alternativen Standorten

Nachdem sich einige Hindernisse für das Windkraft-Projekt am Winterstein abgezeichnet haben, befürchten wir, dass Wehrheim leer ausgehen könnte. Daher fordern wir die Politik auf, zweigleisig zu fahren und nach Ersatzflächen zu suchen.

In der Vergangenheit haben Messungen bereits ergeben, dass es auch auf offenem Gelände Standorte mit ausreichender Windstärke gibt. Diese Standorte sollen ermittelt und dem Planungsverband als Option vorgeschlagen werden. Wir haben keine konkrete Fläche im Blick, uns geht es generell darum zu schauen, welche Möglichkeiten es gibt. Wir wollen verhindern, dass am Ende dieses Verfahrens wegen der unnachgiebigen Haltung der Flugsicherung überhaupt keine Windkraftanlagen mangels ausgewiesener Vorrangflächen gebaut werden können.

Die Deutsche Flugsicherung fordert einen Abstand von 15 Kilometern zu ihren Funkfeuern. Das vorgesehene Areal am Winterstein liegt ganz am Rande des 15-Kilometer-Radius eines Funkfeuers, das in der Nähe von Karben steht. Ein weiteres mögliches Hindernis ist der 1000-Meter-Abstand zum Weltkulturerbe Limes.

Deutlicher Ausbau der Windenergie ist mit Umwelt- und Naturschutz vereinbar

Optimale, nicht maximale Nutzung der Windenergiepotenziale

BUND Forderung: 2% Vorrangflächen mit Ausschlusswirkung in den Regionalplänen festlegen

Der BUND Hessen fordert von der Landesregierung für die Windenergie die...mehr




Aus naturschutzfachlicher Sicht bleiben zwar auch Steigerwald und Spessart ebenso Top-Kandidaten...

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